Es liegen nur noch wenige Prüfungen vor den Schüler*innen der Privatschule in den Bergen vor Beirut. Bald sind Sommerferien und der 11-jährige Wissam muss sich beeilen: Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um der gleichaltrigen Joanna seine Gefühle zu gestehen. Lehrerin Yesmine und Lehrer Joseph hingegen kennen die Gefühle füreinander, die politische Lage aber hat sie entzweit. Und während Wissam noch Pläne schmiedet, wird die Lage außerhalb der Schule immer kritischer. Es ist das Jahr 1982, im Süden Libanons kämpfen israelische und syrische Streitkräfte gegeneinander und im Laufe des Tages rückt der Krieg immer näher.
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Open-Air/Kino
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| Mi / | 23.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | Abgesagt! |
| Di / | 29.06.21 / Karlstorbahnhof, Saal / | 21:30 | Vor Ort | Nachholtermin im Saal! |
„Die Menschen im Ort lieben einen schwarzen Jesus, ein schwarzes Stück Holz, aber die schwarzen Menschen aus Fleisch und Blut im örtlichen Flüchtlingsheim nicht“, erklärt der 19-jährige Edward aus Ghana. Gemeinsam mit anderen Geflüchteten wohnt er in einem zum Flüchtlingszentrum umfunktionierten Hotel in Siculiana, einer Kleinstadt in Sizilien. Hier wird alljährlich zum 3. Mai die seit Jahrhunderten verehrte schwarze Jesusstatue in einer Prozession durch den Ort getragen. Auch Edward, der ansonsten wenig Kontakt zu den Siculianesi hat, ist gläubig und fasziniert von dem schwarzen Jesus. Die Chance zur Verständigung kommt in Form von Edwards Wunsch, an der Prozession als einer der Statuenträger teilzunehmen.
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| Fr / | 25.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | ||
| Sa / | 07.08.21 / Karlstorkino / | 18:00 | Vor Ort | ||
| Sa / | 14.08.21 / Karlstorkino / | 17:00 | Vor Ort | ||
Das Văcăreşti-Delta am Rande von Bukarest. Nur eine Schnellstraße trennt die Metropole von dem abgeschiedenen und verwilderten Gebiet. Frei und selbstbestimmt lebt hier auch die elfköpfige Familie Enache in einer ärmlichen Hütte. Fern von Stadt, Schule und Handys spielen die Kinder im hohen Schilf, fangen Fische und Frösche. Doch ihr Leben im selbstgewählten Outsidertum ist bedroht. Nicht nur von den regelmäßigen Kontrollen des Jugendamtes, sondern auch von den Plänen der Regierung, den Park zu einem großen Naturschutzgebiet zu erklären. Über vier Jahre haben Radu Ciorniciuc und Mircea Topoleanu die Familie mit der Kamera begleitet.
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| Di / | 22.06.21 / Karlstorkino / | 19:00 | Vor Ort | Neu! | |
| Di / | 22.06.21 / Karlstorkino / | 21:30 | Vor Ort | Verlegt! | |
| Di / | 14.09.21 / Karlstorkino / | 19:00 | Vor Ort | ||
| Do / | 23.09.21 / Karlstorkino / | 19:00 | Vor Ort | ||
Basierend auf Yanis Varoufakis gleichnamigen Buch inszeniert Costa-Gavras diese moderne griechische Tragödie. Anfang 2015 hat Griechenland gewählt und im fünften Jahr der Schuldenkrise, in der die Troika die griechischen Finanzen kontrolliert, will die neue Regierung unter Alexis Tsipras die Auflagen neu verhandeln. Doch in den vielen Sitzungen mit der Euro-Gruppe scheitern Alexis und allen voran Finanzminister Yanis an Wolfgang, Mario, Angela und Jeroen. Offen parteiisch erzählt Costa-Gavras die damaligen Geschehnisse und macht gut nachvollziehbar, in welcher schwierigen Situation sich die Regierung befand.
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| Sa / | 19.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | ||
| Mi / | 23.06.21 / Sommerbühne / | 21:30 | Vor Ort | ||
Es ist Sommer in einer römischen Vorstadtsiedlung. Aber trotz Hitze, Wasserspielen und Grillen im Garten dominiert in den Familien, die hier leben, eine seltsam gedrückte Stimmung. Die Erwachsenen sind nicht so erfolgreich, wie sie sich erträumt hatten, Geld zum Verreisen fehlt, es herrschen Frustration und Eifersucht. Eine Kommunikation über die eigenen Gefühle fehlt. An den Kindern geht das alles nicht spurlos vorbei, sie sind die Leidtragenden der Erwachsenenwelt und die Protagonisten dieses düsteren Märchens, das aus der Feder eines Mädchens stammt. Welches Ende wird diese „Bad Tale“ nehmen?
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| So / | 20.06.21 / Karlstorkino / | 16:30 | Vor Ort | Neu! |
| So / | 20.06.21 / Karlstorkino / | 19:00 | Vor Ort | Neu! |
| So / | 20.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | Abgesagt! |
Issa ist ledig und Fischer im Hafen von Gaza. Seine Fische verkauft er auf dem Markt und kocht sie auch für sich selbst. Ab und zu kommt seine Schwester zu Besuch, die ihn gern verkuppeln würde. Dabei ist Issa, wenn auch heimlich, in Siham verliebt, die als Schneiderin auf dem Markt arbeitet. Doch sein beschauliches Leben gerät durcheinander, als er eine antike Apollo Statue im Fischernetz findet und die lokale Regierung darauf aufmerksam wird. GAZA MON AMOUR erzählt vom Alltag im Gazastreifen und lässt dabei auch die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen nicht unerwähnt: wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, Unsicherheit und ständige Militärkontrollen.
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| Sa / | 26.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | Ausverkauft |
Anlässlich der Geburt der kleinen Gloria versammelt sich deren weitläufiger Verwandtenkreis in Marseille. Doch das eigentlich ausgelassene Familienfest steht unter keinem guten Stern: Daniel, der Großvater, kommt gerade aus dem Knast, und Mathilde und Nicolas, die beiden Eltern von Gloria, kommen mehr schlecht als recht über die Runden. Und dann wird Nicolas eines Nachts angegriffen und verletzt. Wieder einmal erweist sich Robert Guédiguian als feinsinniger Beobachter der „kleinen Leute“ und zeigt auf, wie sich neokapitalistische Strukturen auf die Beziehungen derer auswirken, die sie erdulden müssen.
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Aharon widmet sich und sein Leben ganz der Erziehung seines Sohnes Uri. Die beiden haben sich eingerichtet in ihrem Leben zu zweit und ihre ganz eigenen Routinen entwickelt. Diese Routinen sind nicht nur für den autistischen Uri elementar, auch Aharon kann sich nur schwer davon lösen. Da Uri mittlerweile erwachsen ist, drängt seine von beiden getrenntlebende Mutter darauf, dass er in eine betreute Einrichtung zieht, um selbständiger zu werden. Aharon blockt zunächst ab. Vater und Sohn begeben sich auf einen Roadtrip quer durch Israel, der beide verändert. Bittersüß und humorvoll erzähltes Coming of Age Drama.
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| Do / | 24.06.21 / Karlstorkino / | 19:00 | Vor Ort | Neu! |
| Do / | 24.06.21 / Karlstorkino / | 21:30 | Vor Ort | Verlegt! |
Es ist Anfang 1939, Barcelona fällt an Francos Truppen, wenige Monate bevor dieser sich zum Sieger des spanischen Bürgerkriegs erklärt. In der sog. Retirada („Rückzug“) fliehen 500.000 Republikaner*innen über die Grenze nach Frankreich. Dort sind sie nicht willkommen und werden in Lager an der Mittelmeerküste zusammengepfercht, ohne ausreichend Verpflegung, sanitäre oder medizinische Einrichtungen. Einer von ihnen ist der Künstler Josep Bartolí. Von ihm, seiner Zeit im Lager und seiner Freundschaft zu einem französischen Polizisten erzählt JOSEP. Ein eindrucksvolles Porträt mit Sogwirkung, von dem Cartoonisten Aurel mit Hilfe seiner animierten Zeichnungen zum Leben erweckt.
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| Do / | 17.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | ||
60 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Montpellier, 35 Jahre Filmtage des Mittelmeeres, 35 Jahre Montpellier-Haus: Alles gute Gründe, um dieses Jahr wieder „mittelmeerländisch“ zu feiern! Und mit wem ginge das besser als mit der Worldmusicband aus Montpellier, AYWA, die schon mehrere Male bei den Ausländerratsfesttagen den Uniplatz zum Kochen brachte? Mit ihrer explosiven Mischung aus maghrebinischen Klängen, Worldmusic, Rock und Jazz bringt AYWA den Süden nach Heidelberg, das Mittelmeer und die Hitze der Wüste. Die vier Musiker um den Sänger Adil verstehen es, die Melodien Nordafrikas mit den elektrischen Sounds Westeuropas zu verbinden und eine einzigartige, mitreißende und rebellische Musik darzubieten, wobei die Botschaft von Frieden, Hoffnung und Protest gleich wichtig bleiben. „Alleine geht man schneller - Zusammen geht man weiter.“
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| Sa / | 19.06.21 / Sommerbühne / | 19:30 | Vor Ort | ||
Hochsommer in Spanien. Eva steht kurz vor ihrem 33. Geburtstag und während fast alle Madrilenen im heißen August aus der Stadt fliehen, bleibt Eva, um sich selbst und die Stadt neu zu entdecken. Zur Zwischenmiete zieht sie in die freie Wohnung eines Kollegen. Tagebuchartig sehen wir zu, wie sie sich durch die Stadt treiben lässt. Auf ihrer Suche nach ihrem „wahren Ich“ ist Eva dabei nie allein. Durch Zufall trifft sie alte Bekannte wieder und lernt neue Menschen kennen, wie die Nachbarin oder zwei Frauen im Kino. Ein Liebesbrief an Madrid, den Sommer und das Unvorhersehbare, die Möglichkeiten im Bekannten.
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| Fr / | 18.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | ||
Nikola hat seinen Job in der Fabrik verloren, die ihm den Lohn schuldig geblieben ist. Armut und Verzweiflung machen krank und so zündet sich seine Frau eines Tages vor der Fabrik selbst an. Sie überlebt und während sie im Krankenhaus ist, kämpft Nikola um das Sorgerecht für die Kinder. Nach dem Vorfall hat das Jugendamt die beiden in einer Pflegefamilie untergebracht. Nikola sei schlicht zu arm, um seinen Kindern ein geeignetes Lebensumfeld zu bieten. Um den Behörden zu zeigen, wie weit er für seine Kinder bereit ist zu gehen, macht sich Nikola zu Fuß auf den Weg nach Belgrad, um dort beim zuständigen Minister Beschwerde einzulegen. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten.
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Sie haben abgestimmt und wir zeigen den beliebtesten Film der 35.Filmtage des Mittelmeeres: Hine Anachnu / Here We Are.
Aharon widmet sich und sein Leben ganz der Erziehung seines Sohnes Uri. Die beiden haben sich eingerichtet in ihrem Leben zu zweit und ihre ganz eigenen Routinen entwickelt. Diese Routinen sind nicht nur für den autistischen Uri elementar, auch Aharon kann sich nur schwer davon lösen. Da Uri mittlerweile erwachsen ist, drängt seine von beiden getrenntlebende Mutter darauf, dass er in eine betreute Einrichtung zieht, um selbständiger zu werden. Aharon blockt zunächst ab. Vater und Sohn begeben sich auf einen Roadtrip quer durch Israel, der beide verändert. Bittersüß und humorvoll erzähltes Coming of Age Drama.
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| Do / | 01.07.21 / Karlstorkino / | 19:00 | Vor Ort | ||
Syrien 2011 - Sam Ali wird in den Anfängen des Bürgerkriegs verhaftet, kann aber in den Libanon flüchten. Als syrischer Geflüchteter ist er in Beirut nicht gerade willkommen und er sucht nach Fluchtwegen. Doch wie an ein Visum kommen? Auf einer Kunstausstellung lernt er Starkünstler Jeffrey Godefroy kennen. Dieser Mephisto macht ihm ein Angebot, das Sam in seiner Verzweiflung annimmt: Im Austausch gegen ein Schengen-Visum lässt sich Sam genau dieses Visum großflächig auf seinen Rücken tätowieren und wird so zu dessen neuestem Kunstwerk. Doch bedeutet die Reisefreiheit, die Sam als Kunstwerk genießt, zugleich auch seine persönliche Freiheit?
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| Mi / | 16.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | Eröffnung, begrenzter Kartenverkauf |
| Mi / | 16.06.21 / Sommerbühne / | 21:30 | Vor Ort | zusätzliche Eröffnung |
| Do / | 24.06.21 / Karlstorbahnhof, Saal / | 21:30 | Vor Ort | Verlegt! |
Burak wächst nach dem Tod seiner Eltern bei seinem unverheirateten Onkel und seiner Großmutter auf dem Land auf. Die Tage sind geprägt vom Gebet in der Moschee und dem Verkauf von Granatäpfeln aus dem eigenen Hain. Viele Kunden kommen allerdings nicht vorbei und die Familie lebt mehr schlecht als recht. Onkel Cemil träumt von einer besseren Zukunft, in der er den Boden (=Toprak) gemeinsam mit Burak neu bewirtschaftet. Burak hingegen möchte in der Stadt sein Glück versuchen und lernt für die Universitäts-Aufnahmeprüfung. Als plötzlich die Großmutter schwer erkrankt, müssen beide folgenschwere Entscheidungen treffen.
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| Mo / | 21.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | ||
Durch einen Autounfall prallen der ehemalige Rockmusiker Larsen und Trickbetrügerin Rajae buchstäblich aufeinander. Beide verbindet ein tiefes Trauma, beide lieben Musik und bald auch einander. Eigentlich eine gute Ausgangsposition für die gemeinsame Zukunft, wäre da nicht Said, Besitzer eines Musikclubs und vor allem Zuhälter, für den Rajae anschaffen gehen muss und die zerstörerische Drogensucht des stets im Schlangen-Komplett-Look auftretenden Larsen. Der Weg zur Befreiung ist rau, verlustreich und voller Rock’n’Roll. Ismaël El Iraki führt uns in diesem marokkanischen Western durch den Untergrund von Casablanca wie wir es selten gesehen haben.
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| Di / | 22.06.21 / Karlstorbahnhof, Saal / | 21:30 | Vor Ort | ||
| So / | 27.06.21 / Völkerkundemuseum / | 21:30 | Vor Ort | ||